5 Minuten Vollkornbrot ~ 5 minutes whole-grain bread

 

Heute möchte ich mein Lieblings-Vollkornbrotrezept mit euch teilen. Ich lieeebe dieses Rezept und seit dem ich es das erste mal aufprobiert habe, essen wir kein gekauftes Brot mehr.

Ihr braucht nicht länger als 5 Minuten um das Brot zu machen inkl. Abwasch (also wenn ihr alle Zutaten zu Hause habt versteht sich 😉 ), wirklich, ich hab die Stoppuhr gestellt 🙂

Hier ist das Rezept:

  • 400g Vollkornmehl (ich bevorzuge 1/2 Weizenmehl 1/2 Dinkelmehl)
  • ca. 300g Samen, die Ihr verwenden wollt (ich nehme ca. 1/3 Leinsamen, 1/3 Sonnenblumenkerne und 1/3 Sesam oder Kürbiskerne). Es ist hierbei überhaupt nicht wichtig das es genau 300g sind, ich habe nur einen Messbecher und fülle ihn immer ca. bis zur 80g Markierung, die eigentlich für Mehl ist ^^
  • 1 Packung Trockenhefe (die habe ich leider noch nicht plastikfrei gefunden, aber ich werde weiter suchen)
  • eine Prise Salz
  • 1 Spritzer Essigessenz
  • 500ml lauwarmes Wasser

Schritt für Schritt Anleitung:

  1. Einfach das Mehl/ die Mehle in einer Schüssel kippen, die Samen/Kerne, das Salz und die Trockenhefe hinzugeben und einmal alles vermischen
  2. Jetzt das lauwarme Wasser mit dem Spritzer Essigessenz hinzugeben und zu einem Teig vermengen
  3. Das war´s schon. Jetzt nur noch eine Kastenform einfetten und danach“einmehlen“ und den Teig hineingeben. Den Ofen nicht vorheizen, das Brot hineinstellen, Ofen auf Ober- Unterhitze, 200°C einstellen  und 55 Minuten warten (nach 10 Minuten schneide ich es immer einmal ein, damit es besser aufgeht).Nach den 55 Minuten nur den Ofen ausstellen und das Brot noch für eine weitere Stunde im Ofen stehen lassen, damit es langsam auskühlt.

Guten Appetit 🙂

Tipp: Das Brot bewahre ich immer in einem Leinen- oder Baumwolltuch auf, so hält es sich länger (bis zu einer Woche).


Today I want to share my favourite recipe for whole-grain bread with you. I really love these recipe and we didn´t eat purchased bread since I tried these recipe the first time.

You don´t need more than 5 minutes inclusive do the dishes. Really, I stopped the time while doing it.

Here is the recipe:

  • 400 g wholemeal flour (I prefer 1/2 wheat  flour and 1/2 spelt flour)
  • ca. 300 g seeds that you wanted to use (I took around 1/3 flax seeds, 1/3 sunflower seeds and 1/3 sesame or pumpkin seeds). It´s not that important that´s exactly 300 g,  I only have a measuring cup and fill it that the seeds are at the 80 g mark that is actually for flour ^^
  • 1  pack dry yeast (sadly I found so far not a plastic free one)
  • 1 pinch salt
  • 1 splash vinegar essence
  • 2 cups / 500 ml lukewarm water

Step by step instruction:

  1. Just mix the flour in a bowl, add the seeds, the salt and the dry yeast to the flour and mix it.
  2. Now you can add the water with the splash vinegar essence and combine it to a dough
  3. That´s it, just fill the dough in a greased and „floured“ loaf pan. Put it in oven for 55 minutes, 200°C/392°F upper and lower heat and not preheat. I cut in the bread after 10 minutes baking time (for a better rise), than turn off the oven after 55 minutes and let the bread in the oven for an additional hour.

Enjoy your meal

Tip:  store it in a linen or cotton sheet for a longer shelf-life

 

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Kaffee plastikfrei zubereiten ~ prepare coffee plastic free

Die ersten Dinge, die wir aus unserer Küche verbannt haben war unser Wasserkocher und unsere Kaffeemaschine. Es war eine ganz normale Filtermaschine aus Plastik mit einer Glaskanne. Der Wasserkocher war auch komplett aus Plastik. Das Problem dabei ist das eine Vielzahl von Chemikalien (z.B. Weichmacher) in das Wasser „hineigehen“, wenn dieses erwärmt wird. Die Chemikalienabgabe (z.B. von Bisphenol A) ist bei heißen Flüssigkeiten um ein Vielfaches höher als im kalten Zustand (Quelle) . Deshalb haben wir beschlossen, auf Plastikobjekte zu verzichten, die mit Hitze, Öl oder Säure in Kontakt kommen. Mit Öl ist das ähnlich wie mit Hitze, da die Weichmacher lipophil, also „fettlieben“ sind, gehen sie aus dem Plastik in die fettigen Speisen oder Getränke, z.B. bei Käsescheiben in einer Plastikverpackung. Man kann sich das so vorstellen, das sich ein chemisches Gleichgewicht zwischen dem Käse und dem Plastik einstellt und nach einer gewissen Zeit in beiden „Stoffen“ gleich viele Chemikalien vorhanden sind. Mit Säure ist das das gleiche Problem, z.B. bei Mineralwasser in PET-Flaschen oder Säften, auch Tetra Paks sind von innen mit einer Plastikfolie beschichtet, so das ein Austasuch der Stoffe stattfindet.

Hier seht ihr erstmal unsere „neue“ Kaffestation , bestehend aus einem Glaswasserkocher (nicht zu hundert Prozent plastikfrei, aber das Wasser kommt nicht mehr mit dem Plastik in Kontakt) und einer Handfilter“maschine“ aus Keramik, den Filteraufsatz kann man auch super auf einen Becher stellen, falls man mal nur einen Kaffee braucht 😉

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One of first things we banish out of our kitchen was our kettle and our coffee maker. It was a filter coffee machine out of plastic, with a glass bowl. The kettle was out of plastic too.  If the water starts to boil in the plastic, then there are a lot of chemicals (e.g. plasticisers) that are going into the water. The disposal increased (e.g. of bisphenol A) is many times higher than normal when the liquid is hot (source, but it´s in German).  So we decided to forgo objects out of plastic together with heat , oil or acid. With oil it´s similar as with heat, because the plasticiser are lipophilic, that means they like to be in neighborhood to fat and so they go into your food, e.g the slices of cheese in the plastic packaging. Also with acid there is these problem, like in Mineral water in PET-bottles or juices, also in Tetra Pak, because they are coated with a plastic sheet, so that there is also a transfer of the chemicals.

Here is our „new“ plastic free coffee station, existing out of a glass kettle and a ceramic filter and a ceramic bowl. You also can put the ceramic filter on a Cup, when you just need one coffee 😉

 

Stadtgärtnern ~ urban gardening

Wir leben in einer 2 Zimmer Wohnung , mit zwei kleinen Balkonen, in einer Großstadt, wenn auch am Stadtrand. Aber manchmal ist das Leben in der Stadt nach meiner Meinung einfach nicht grün genug. Deshalb wollte ich aus meinen beiden kleinen Balkonen zwei kleine Stadtgärten machen.

Hier möchte ich euch zeigen wie sie nun aussehen und was ihr selbst sehr einfach auf euren Balkonen anpflanzen könnt.

Mein erster Tipp für einen grünen Sommer auf euren Balkonen ist Minze, Minze in allen Variationen. Sie ist so einfach und pflegen und wächst von ganz alleine. Ich selbst habe 5 verschiedene Minzsorten auf meinem Balkon. Außerdem Kräuter wie Dill, Thymian, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, außerdem Gemüsepflannzen (Tomaten, Gurke und Kohlrabi) sowie Blumen auf meinen Balkonen.


We live in a small two room apartment in a big city, but at least with two small balconies 🙂 To live in a city is sometimes a bit too little green from my point of view. Because of that I wanted to make two small urban gardens out of my balconies 😉

Here I want to show you how they look like and want you easy can plant on your balcony.

My first tip for a green summer on you balcony are mint in all variations. It´s soooo easy to care them. I have five different sorts of mint, herbs like dill, thyme, basil, wild chive, garden parsley or rosemary,  besides vegetable plants (tomatoes, cucumber and kohlrabi) and flowers on my balconies.

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Ich finde es können nur zwei Dinge die Freude trüben. Das erste sind Schädlinge und das zweie die Plastiktöpfe, in denen man die Pflanzen kauft. Aber für beides gibt es einfache und umweltfreundliche Lösungen.

Gegen die Schädlinge habe ich ein sehr effektives Rezept für ein Spray (speziell gegen Blattläuse und Mehltau):

Ihr braucht:

  1. eine Sprühflasche
  2. 1 Teelöffel Natron
  3. ca. 1 Liter Wasser
  4. 1 Teelöffel Öl
  5. 2 Esslöffel Alkohol (z.B. Spiritus)

Einfach alle Zutaten mischen, in eine Sprühflasche füllen und auf die betroffenen Stellen sprühen. Ich verspreche euch die Läuse und der Mehltau sind nach ein paar tagen wie vom Erdboden verschwunden.


I think there are only two thinks that can dim the joy. The first one are vermin and the second are the plastic pot where you buy your plants in. But for both there are an easy and eco-friendly solution.

Against the vermin I found a really effective recipe for a spray (particular against plant louse and mildew):

You need:

  1. a spray bottle
  2. 1 tsp soda
  3. ca. 4 cups/ 1 litre of water
  4. 1 tsp oil
  5. 2 tsp alcohol (e.g. spirit)

Just mix all the ingredients together, fill it in a spray bottle and spray it on the affected areas. I promise the plant louse and the mildew is away in a few days.

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Gegen das andere „Problem“ habe ich etwas tolles bei meinem Gärtner um die Ecke gefunden. Die verkaufen Ihre Kräuter in plastikfreien Töpfen, die man nach dem Gebrauch kompostieren kann. Ich habe sie hier auf dem Bild noch ein zweites Mal verwendet, um im Frühjahr ein paar Pflanzen groß zu ziehen.


Against the other „problem“ I found something great at my local gardener. They offer their herbs in these plastic-free pots that you can compost after using. I used them a second time to raise some plants in spring.

 

 

natürliche Nagelpflege ~ natural nailcare

Bevor ich mit meinem Selbstversuch „eine Woche ohne Plastik (kein Plastikmüll zu produzieren)“ in meinen Semesterferien starten kann, will ich euch einige kleine Tipps aus meinen Erfahrungen der letzten beiden Jahre geben, in denen ich versucht habe, kontinuierlich den Plastikanteil in unserem Haushalt zu minimieren

Vor einigen Jahren hatte ich ein großes Problem mit meinen Fingernägeln. Sie waren dünn und brüchig. Ich habe wirklich versucht es zu stoppen und habe über viele Jahre Nagelhärter benutzt, von 2 bis zu 20 € teuren. Ich habe welchen von naturkosmetikfirmen sowie von konventionellen Herstellern verwendet. Es hat alles nichts genützt.

Eines Tages habe ich zufällig etwas über Nagelpflege mit Öl gelesen und wollte es mal versuchen. Es gab ja eh nichts mehr zu verlieren. Nach ein paar Wochen sind meine Nägel immer besser und besser geworden, dicker, stärker und weniger brüchig.

Heute habe ich damit kein Problem mehr.

Also wenn einer von euch das gleiche Problem hat, einfach ausprobieren, es lohnt sich 😉

Ich kann euch empfehlen einfach jeden Tag einen kleinen Tropfen Öl auf die Fingernägel zu geben und in die Nägel und die Nagelhaut einzumassieren. Ich denke es ist egal, welches Öl ihr verwendet. Ich benutze Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Leinsamenöl, je nachdem was gerade in der Nähe ist.


Before I can start my experiment „live one week without plastic (to produce no plastic waste)“ in my semester break, I give some small tips out of my experiences of the last two years, where i continuous reduced the plastic in our household.

A few years ago i have really big „problems“ with my finger nails. I had thin brittle nails. I really attempt to stop it, I used over years nail hardener, from 2 to 20 €. I used some from natural cosmetic brands and from conventional Brands. There was no improvement.

Someday I read about the nail care with oil and I wanted to give it a try. There was nothing to lose. After a few weeks my nails are getting better and better, thicker, stronger and less brittle.

Today I would say I have no problem anymore.

So if there is someone who has the same problem. Just give it a try. It´s worth it 😉

I can recommend to use just a little drop of oil per day and massage it in your nails and cuticle. I think it doesn´t matter which type of oil you use. Ever oil is possible, like olive oil, sunflower seed oil, flax-seed oil. You can use what you have in your household.

Erste Gedanken ~ first thoughts

Die ersten Gedanken darüber, ein „nachhaltigeres“ Leben zu führen, sind schon Älter. Es fing so vor etwa 3 Jahren an. Erst mit einem „unguten“ Gefühl, wenn man etwas aus Plastik in der Hand hatte oder gekauft hat. Ja, man könnte es als eine Art Abneigung gegen diesen Stoff bezeichnen. Ich finde einfach jedes andere Material ästhetischer, ganz egal ob Holz, Glas, Edelstahl, Ton, Keramik, Blech. Es ist einfach alles schöner, hat eine bessere Haptik und ich finde es angenehmer es in meiner Umgebung zu haben.


My first thoughts about a sustainable life are a little bit older. I think it’s about 3 years ago. It began with have a bad vibe about having something out of plastic in my hand or buy it. A dislike against the stuff. Quite simply think that every material is more aesthetic than plastic, doesn´t matter if wood, glass, steel, clay, ceramic, steel sheet or something else. It´s all much more prettier, has a better surface feel and I am feeling much more comfortable to have it in my surroundings.