plastikfreie Schul-/Uniausstattung ~ plastic free school or university equipment

Pünktlich zu den Sommer-/Semesterferien hier ein paar Tipps und Tricks, wie man mit wenig Plastik durch den Schul- bzw. Unialltag kommt.

Ich verwende grundsätzlich einen schmalen Ringordner für meine Vorlesungsmitschriften, in dem sind Trennblätter aus Pappe, welche die Fächerzuordnung erleichtern. Eine gute Alternative sind Schnellhefter aus Pappe, die es ja auch in etlichen Farben gibt (z.B. diese oder bei Amazon).

Wenn ich Bücher oder Hefte einschlagen müsste, würde ich es vermutlich mittels Pappe oder dickem Geschenkpapier mit dieser Anleitung versuchen.

Als Schreibutensilien habe ich immer einen HB-Bleistift, einen weicheren Bleistift, einen alten Druckbleistift und einen Kugelschreiber von Parker (mit Metallmine und kleiner Plastikabschlusskappe) dabei.

Wer einen Füller benötigt, dem würde ich empfehlen einen möglichst plastikfreien zu kaufen und sich bei Amazon Tintenpatronenkonverter und ein Tintenfass zu bestellen. Diese gibt es für alle möglichen Hersteller. Siehe hier.

Zum Markieren mehrere bunte Buntstifte und einen neongelben.

Außerdem habe ich ein normales Radiergummi, einen anspitzbaren Radierstift (meiner ist von Faber Castelle) und einen kleinen „losen“ Metallanspitzer, der stets in einer alten ausrangierten kleinen Metalldose ist, in die die Bleistiftreste reinkommen.

Neuerworben habe ich ein Metallgeodreieck – ja sowas gibt’s und zwar bei Søstrene Grene 😉 – und zwei Metalllineale, ebenfalls aus dem Laden :).

Außerdem eine Heftklammer und einen nachfüllbaren Korrekturroller, nicht gänzlich plastikfrei, aber leider manchmal notwendig.

Als Notizheft nutze ich das unten abgebildete. Es ist selbst „hergestellt“ aus einseitig beschriebenen/ bedruckten Papier sowie gebrauchter Pappe. Zusätzlich habe ich mir bei Amazon Heftringe bestellt, da ich sie nirgends gefunden habe. Anleitung hier. Kann man auch super noch mit Washitape aufwerten oder einfach nur bunt anmalen :).

Blocks verwenden wir ausschließlich welche die mit „Der Blaue Engel“ zertifiziert sind. Diese gibt es z.B. jedes Jahr zweimal sehr preisgünstig bei Lidl, ansonsten auch in der Drogerie.


Just in time of semester break and summer holidays I want to give you some tips and tricks for a plastic free school and university equipment.

In general I use a ring file to store my lecture note. I use sheet dividers out of cardboard to differentiate subjects. A good alternative are folders out of cardboard, they are available in many different colours.

If I need to bash my books in, I would use cardboard or wrapping paper with these instruction.

As writing materials I have a HB-pencil, a softer pencil, a mechanical pencil and a ball pen from Parker with a metal refill with small plastic end cap.

Who needs a pen, I can recommend to buy a plastic free one and to order an ink cartridge converter at Amazon and an inkpot. It is available for all different producers. Look here.

As marker I use many coloured pencils and a thick neon yellow one.

Besides I have a „normal“ eraser, without plastic, and eraser pencils and a small metal pencil sharpener in an old metal tin for the leftovers.

Additionally, I have a newly acquired metal geometry set square – yes it already exists, you can buy at now at Søstrene Grene – and two metal rulers :).

Besides I take a metal clip and a refillable correction roller, which is not total plastic free, but sometimes sadly necessary.

I use the recycled notebook you can see below. It is a diy one out of used, printed on one side paper and used cardboard. Additionally I bought Loose- Leaf Rings at Amazon because I did not found some. Instruction here. You can visually upgrade it with Washi tape or paint it :).

As pads we only use some which are certify with „The Blue Angel„.  Here you can buy them two times per year very cheap at Lidl or every time at each drugstore.

 

 

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4 Gedanken zu “plastikfreie Schul-/Uniausstattung ~ plastic free school or university equipment

  1. Das sind ein paar gute Ideen, für Grundschüler ist dies jedoch etwas schwerer umzusetzen. Die Lineale und Geodreiecke müssen durchsichtig sein, die Filzstifte sind aus Plastik, Radiergummi, Klebestifte, Uhuflaschen, Wasserfarbkästen,….. 😦
    Allerdings kann man bei den Frühstücksboxen und Getränkeflaschen auf Glas und Metall ausweichen. Die verschiedenfarbigen Heftumschläge aus Plastik habe ich durch Papierumschläge (die man käuflich erwerben kann) ersetzt und die Schnellhefter gibt es auch in Papiervarianten. Aber bei den meisten Dingen ist leider immer noch Plastik vorhanden…..ich hoffe, dass der Markt für alternative plastikfreie Alltagsprodukte wächst!
    LG Anne

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    1. Hallo Anne,
      vielen Dank für den produktiven Kommentar. Ich verstehe die Problematik. Da hilft es meines Erachtens nur, den Plastikanteil zu minimieren. Bei Linealen und Geodreiecken würde ich, wenn schon aus Plastik, nicht auf die günstigsten setzen, da es mir persönlich schon häufiger passiert ist, dass dort sehr schnell die Farbe abgeht und diese somit weniger lange halten. Radiergummis gibt es z.B. aus Naturkautschuk. Bei Farbkästen gibt es z.B. welche aus Metall, bei denen „nur“ die einzelnen Farben in auswechselbaren Plastik“näpfchen“ sind. Klebestifte und Klebeflaschen gibt es zumindest aus 90% nachwachsenden Rohstoffen zu erwerben, ich glaube von Pritt. Nicht ideal, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung 😉 Bei Filzstiften weiß ich bis dato leider auch keine gute Alternative, nur für Textmarker, da gibt es neben der von mir verwendeten Neonfarbstift-Alternative von Edding in der „ecoline“ einen nachfüllbaren Textmarker aus überwiegend nachwachsenden Rohstoffen.
      LG und viel Erfolg bei der weiteren Plastikreduzierung :),
      Soso

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