Selbstgemachter Orangenreiniger -diy citrus vinegar cleaner

Heute habe ich ein „winterliches“ Rezept für einen sehr kraftvollen Orangen-Allzweckreiniger für euch. Er ist sehr kostengünstig und einfach zu machen.

Ihr müsst einfach die übriggebliebenen Orangen-, Zitronen-, und/oder Mandarinenschalen (ich bevorzuge die Bio-Variante) in ein großes Einmachglas tun und anschließend das Glas mit Tafelessig (oder 1 Teil Essigessenz mit der vierfachen Menge Wasser mischen) befüllen und zwei Wochen stehen lassen.

Der Tafelessig „holt“ aus den Zitrusschalen reinigende Stoffe heraus und desinfiziert zusätzlich beim reinigen. Nun habt ihr einen tollen Reiniger. Ich verwende ihn für die Arbeitsfläche und die Spüle in der Küche, aber auch für das Waschbecken und die Toilette.


Today I have a recipe for a very powerful citrus vinegar cleaner. It´s bargain and easy to make.

You just have to take leftover orange-, lemon- or tangerin peel (I prefer organic one´s), enough to fill a mason jar. Then you can fill it with tabular vinegar (or one part of vinegar essence and 4 parts of water) and leave it untouched for two weeks. After that you have a wonderful cleaner for your kitchen and bath. It´s work´s perfectly to clean and disinfect your top and kitchen sink in your kitchen and your toilet and sink in your bathroom.

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versteckt Plastikfallen ~ hidden plastic traps

So meine Lieben, da melde ich mich mal wieder, nach einer etwas stressigen Zeit zurück.

In den letzten Monaten ist mir beim täglichen Plastikverzicht vermehrt aufgefallen, wie schwer es ist gänzlich auf Plastik zu verzichten.

Nach meinem Empfinden ist das in der heutigen Zeit, bei einer typischen 40 Stunden Woche, vielleicht nicht gänzlich unmöglich, aber mehr als beschwerlich. Ich habe es bisher geschafft dauerhaft den Verpackungsmüll („grüner Punkt“) um etwa 3/4 zu reduzieren. Dafür haben wir etwa 3 mal so viel Altglas, Mehrweg-Glas und Altpapier.  Die Müllvermeidung ist für mich persönlich eindeutig das wichtigste, da diese Art von Plastik nur zum sofortigen Wegwerfen produziert wird und ich das noch um ein vielfaches unnötiger finde, als die sonstige Verwendung von Plastik.

Aber wenn man sich mit diesem Thema mal etwas intensiver beschäftigt und mit offenen Augen durch die Geschäfte läuft fällt einem erstmal auf, wie viel Plastik verwendet wird und wie schwierig es teilweise ist darauf zu verzichten.

Nehme man mal nicht nur die allseits bekannten Verpackungen von Molkereiprodukten, Chips, Brot, Obst, Cerealien  etc. bei denen man ja wenigstens eindeutig erkennt das es sich um Plastik handelt und sich so bewusst dagegen entscheiden kann. Nein, es gibt ja auch eine Menge Verpackungen die einem etwas vorgaukeln, was sie gar nicht halten. z.B. habe ich früher naiverweise  immer gedacht das „Tetra-Pak“ so super ökologisch sei. Na Pustekuchen. Schön von innen mit Plastikfolie beschichtet. Aber das weiß man ja inzwischen. Aber wieso sind bitte die „Pappschachteln“ mit gefrorenem Essen von drinnen ebenfalls mit Plastik beschichtet? Das will ich einfach nicht verstehen! Da greif ich schon extra zu den TK-Beeren in vermeintlicher Pappverpackung statt im Plastikbeutel, um dann doch festzustellen das auch hier Plastikfolie verwendet wurde. Na toll. Ebenfalls ist mir aufgefallen das Speisestärke gerne im Pappkarton verkauft wird, sich in dem Pappkarton aber noch eine Plastiktüte befindet. Irgendwie eine Mogelpackung. Diese Vorgehensweise kann man noch ein zig anderen Lebensmitteln beobachten. Mir fällt da auf anhieb Vanillezucker, viele Vollrohrzucker, die von innen mit Plastik beschichteten Konservendosen, außerdem die Tütchen von Natron und Backhefe

Ein anderes Problem ist der Klamottenkauf. Wenn man nicht unbedingt die finanziellen Mittel hat, sich jedes Kleidungsstück in Bioqualität, fair gehandelt, aus unbehandelten Stoffen und 100% Natur zu kaufen, sondern sich auch Kleidung in „normalen“ Geschäften oder Second Hand kaufen muss, so ist es wirklich seeeehr schwer hier komplett plastikfrei einzukaufen. In so gut wie jeder Jeans für Frauen sind Fasern wie Elasthan, Polyester oder ähnliches drin, um diese dehnbarer, anschmiegsamer oder so zu machen. Ebenfalls in fast allen Pullis, T-Shirts, Tops, Leggings, Socken, Mützen, Handschuhen, Schals und Schuhen sowie in sämtlicher Outdoor und Funktionskleidung. Super praktisch, total dehnbar, einfach ein tolles Material. Nicht.

Zwar finde ich persönlich diese Fasern in Kleidung nicht ganz so unnötig wie das „Wegwerf-Plastik“ aus den Verpackungen, aber trotzdem ist es Plastik und bei vielen Fasern, so z.B. bei Fleecestoff gehen mit jeder Wäsche in der Waschmaschine mikroskopisch kleine Plastikteilchen mit ins Abwasser, die dann durch die Kläranlage durch gehen und somit über kurz oder lang in unseren Flüssen und anschließend im Meer landen, dann in den Fischen usw… Eigentlich genau wie bei dem berühmt berüchtigten Mikroplastik aus Kosmetikartikel wie z.B. in einigen Peeling (siehe hier) oder in einigen Zahnpasten. Außerdem ist mir aufgefallen das ein sehr großer Teil der heutzutage verkauften „Wolle“ aus Polyacryl besteht.

Um diesen ganzen Plastikwirrwarr zu entkommen muss man schon explizit drauf achten und Zeit investieren, um im Zweifelsfall Etiketten zu lesen, Inhaltsstoffe zu studieren oder Alternativen zu suchen….


So dear ones, I report back after a stressful time.

In recent month I attracted attention how difficult it is to live without plastic completely.

In my point of view, I think it´s maybe not totally impossible but with a typical 40-hour week working it´s burdensome. We´ve reduce our plastic trash (“in Germany it´s called green point”) permanently for ¾. For this our waste glass, deposit bottles and paper waste amount increase threefold. To reduce plastic trash is one of the most important things for me, because that sort of plastic is only produced to throw away. This is definitely more unnecessary than all the other uses.

But if we look a little bit more intense on it and keep your eyes open while walking throw supermarket, you notice how much plastic is used and how difficult it is to renounce it.

For example, if you don´t take only well known packaging of dairy products, chips, bread, cereals etc., where it´s easy to recognize that they are out of plastic and so you can decide against them. No, there are also a lot of packages which look very eco-friendly, but their aren´t. A few years ago I naively thought that “Tetra Pak” is very ecological, but it isn´t. It´s coated with plastic foil inside.

Why are cardboard boxes with frozen food inside also coated with plastic foil?  That beats me. I bother to do good and buy frozen berries in supposed cardboard box instead of plastic bag, to find out that they are plastic coated inside. Great. Besides I found cornstarch in a cardboard box and inside it´s in a plastic bag. Like a bluff package I think. At vanilla sugar, whole cane sugar, baking soda, dry yeast and many cans it´s the same.

Another problem are clothing purchase. When you don´t have the financial resources to buy your clothes in organic quality, fair trade and out of untreated cloth out of 100% natural material, but to go to “normal” clothing store or second hand shops it´s really difficult to buy complete plastic free. Practically no jeans for woman is plastic free, there are flexible fibres like elastane and polyester in it, to make them more elastic and supple. Even in pullovers, tees, tops, leggings, socks, caps, gloves, scarves and shoes as well as all outdoor clothing and functional wear. Unbelievably practical, totally flexible, just a perfect material. Not.

In fact, I personally think that fibres in clothing isn´t exactly as unnecessary as „throw-away-plastic “, but there is an other problem with them, e.g. at fleece fabric where goes a lot of microscopic plastic parts with every wash in waste water. These parts can´t get stopped throw a treatment plant and so they goes in our lakes and ocean, in fishes and so on…exactly like micro plastic in cosmetics (look here). Besides I note that a large part of todays selling „wool“ is out of polyacylic.

To escape out of these plastic tangle you have to invest a lot of time, read labels of clothes, ingredients of food and search for alternatives.

 

einfacher Bad- und Küchenreiniger ~ easy shower and kitchen cleaner

Eines meiner Lieblingsselbermachrezepte für Reiniger ist dieses hier. Ich habe es ursprünglich auf Pinterest gefunden, dort gibt es dieses gefühlte 1000 male. Es ist ein Bad- und Küchenreiniger aus nur zwei Zutaten. Ich verwende ihn nun seit ca. 1,5 Jahren und möchte ihn nicht mehr missen. Er funktioniert einfach super. Anfangs habe ich damit nur das Bad geputzt, inzwischen bin ich bis in die Küche vorgedrungen und habe von Holzarbeitsfläche, über Edelstahlspüle, Herd, Kühlschrank und sogar Fensterscheiben und Spiegel schon alles damit geschrubbt ;). Funktioniert einwandfrei.

Durch den Tafelessig hat man eine kalklösende und desinfizierende Komponente. Das Spülmittel übernimmt die fettlösende Komponente und sorgt zusätzlich für eine  gewisse Zähflüssigkeit, wodurch das Spray auch in der Senkrechten hält und seine Wirkung entfalten kann.

Im Bad kann man z.B. super beim „Spülung einwirken lassen“ das Spray auf die Badewanne/Duschwanne und die Wände sprühen, kurz einwirken lassen und dann abspülen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen kurz mit einer ausgedienten Spülbürste abbürsten und schon ist das Badezimmer wieder sauber :).

Hier was man braucht:

  • 1 Teil Tafelessig = 1:4 Essigessenz Leitungswasser Gemisch
  • 1 Teil Geschirrspülmittel
  • 1 Sprühflasche

Einfach beides in eine Sprühflasche füllen, kurz aufschütteln und es ist einsatzbereit.

Viel Spaß beim putzen ;).

Tipp: wenn das Spülmittel irgendwann aufgebraucht ist, kann man die Flasche z.B. für ein selbstgemachtes Honigshampoo (z.B. dieses) verwenden.


One of my favourite diy recipes for cleaner is these one. I found it original at Pinterest. It is a bathroom and kitchen cleaner out of two ingredients. I use it since 1,5 years and don´t want to miss it in my everyday cleaning routine. It works very well. At beginning I only used it for bathtub cleaning, meanwhile I penetrated in our kitchen and used it for wooden work surface, stainless steel sink, stove, fringe and even for windows and mirrors.

The white vinegar works as descaling agent and as disinfecting component. The dish soap is for the fat dissolving effect and makes that the spray has a very good viscosity, so that you also can use it on vertical surfaces.

In your bathroom you can use it e.g. while your conditioner sit on your hair and spray it on your tub and the wall tiles, let it sit for a while and then you can wash it up. For very persistent stains you can use additionally a worn out washing-up brush and your bathroom is clean again :).

Here is what you need:

  • 1 part white vinegar = 1:4 vinegar essence water mixture
  • 1 part dish soap
  • 1 spray bottle

Fill both in the spray bottle, mix it and it´s ready for use.

I wish you an enjoyable clean ;).

Tip: You can reuse the bottle from dish soap e.g. for diy honey shampoo.

selbstgemachtes Geschirrspülmittel ~ diy dishwasher detergent

Ein bisschen falsche Reihenfolge aber jetzt kommt das passende Geschirrspülmittelrezept zu dem Klarspüler von gestern 😉 . Ich verwende dieses Rezept nun seit ungefähr 1,5 Jahren und kann mich nicht beklagen, es macht was es machen soll. Die Originalquelle hier.

Ihr braucht:

  • 1 Teil Zitronensäure
  • 1 Teil Spülmaschinensalz etwas feineres, nicht dieses ganz körnige
  • 4 Teile Waschsoda

Alles gut vermengen und in ein luftdichtes Glas einfüllen.

Achtung beim Mischen, nicht unbedingt einatmen.

Ich verwende ca. 1 gehäuften Teelöffel pro Waschgang und etwa 1 Esslöffel wenn es viel und/oder schmutzig ist. Ich hatte noch einen großen Löffel übrig und habe mir dort mit Edding markiert, wieviel Pulver man für „normal-“ und wieviel für „sehr-schmutzig“ verwendet.


A little bit in a wrong direction but now you get my dishwasher detergent recipe. I use these recipe since around 1,5 years and it works very good. Original source here.

You need:

  • 1/4 cup citric acid
  • 1/4 cup dishwasher salt, a not to coarse one
  • 1 cup washing Soda

Mix it well and fill it in an air tight glass container.

Please be carefully by mixing it, because it is not very healthy to breathe the powder in.

I use 1 tsp per load and around 1 tbsp for a very dirty and/or full load.

 

selbstgemachter Klarspüler ~ diy rinse aid

Klarspüler ist eines der einfachsten Rezepte zum selber machen, die ich kenne. Ich habe das Rezept ursprünglich auf dieser Seite gefunden und es noch ein wenig vereinfacht.

Ihr braucht lediglich zwei Zutaten und eine Glasflasche.

  • ca. 300 ml Alkohol (z.B. Spiritus)
  • ca. 200 ml warmes Wasser
  • ungefähr 50g Zitronensäure

Mischt das Wasser mit der Zitronensäure bis sie sich komplett aufgelöst hat. Dann könnt ihr den Alkohol hinzugeben, verrühren und fertig.

Die Zutaten habe ich bisher nicht plastikfrei erhalten, aber im Vergleich zu dem gekauften Klarspüler ist es wesentlich weniger Verpackungsmüll.


Rise aid is one of the easiest things to make by your own. I found a recipe at these page and simplify it a little bit.

You just need two ingrediens and a glass bottle.

  • ca. 300 ml alcohol (e.g. spirit)
  • ca. 200 ml luke warm water
  • around 50 g citric acid

Mix up the water with the citric acid, so that´s completely dissolved in it. Then add the alcohol, stir it and it´s ready to use.

I don´t get the ingredients completely plastic free but in comparison with bought rinse aid it is less packaging trash.

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Résumé der plastikfreien Woche ~ resume plastic free week

Gestern war der letzte Tag meines Plastikfrei-Selbstversuches. Deshalb ist es nun Zeit für eine Résumé. In den letzten 10 Tagen habe ich einiges über mich selbst, das Konsumverhalten und Müll gelernt. Teilweise ist es einfach darauf zu verzichten, teilweise ist es wirklich aufwendig und teuer.

Nun habe ich meine selbstgemacht Zahnpasta (Rezept folgt), ich kaufe Joghurt, Milch und Sahne in Pfandflaschen. Unser Gemüse und Obst auf dem Markt, beim Gemüsehändler um die Ecke oder im Discounter aber ohne Plastikverpackung. Marmelade und anderen Brotaufstrich kaufe ich im Glas und Pasta, Reis, andere Trockenvorräte und Süßigkeiten kaufe ich in einem Unverpacktladen. Auf diese Weise kann man schon erhebliche Mengen seines Plastikmülls vermeiden.

Fürs Badezimmer möchte ich auch eine Zusammenfassung geben, wie man dort Plastik reduzieren kann, dies folgt in ein paar Tagen 😉

Ein Aspekt war/ist sehr schwierig für uns und zwar Frischkäse! Normalerweise benutzen wir ihn täglich, auf Brot anstatt Butter/Margarine und teilweise auch als Dip. Ich habe wirklich mein bestes gegeben, war in ca. 10 verschiedenen Läden, Discountern/Bioläden/Reformhäusern und einem Hofladen, aber nirgends habe ich Frischkäse im Glas gefunden. Also habe ich innerhalb der 10 Tage zwei verschiedene Rezepte ausprobiert (dieses und dieses). Das erste hatte eine wirklich gute Konsistenz, schmeckt aber halt nach Joghurt und nicht nach Frischkäse, aber bisher die beste Alternative und wird solange verwendet, bis ein besseres Rezept vorhanden ist ;). Der Zweite hat eine Konsistenz, die einer Mischung aus sehr feinkörnigem Hüttenkäse und Frischkäse am nächsten kommt, sich aber halt weniger gut streichen lässt. Vom Geschmack her aber eher Frischkäse ähnelt. Also bin ich noch immer auf der Suche nach dem perfektem plastikfreiem Frischkäse. Hat jemand einen Vorschlag?

Außerdem wäre ich sehr dankbar für eine gute Alternative zur sehr müllanfälligen Fusselrolle, da diese einen großen Anteil unseres „Gesamt-Plastikmülls“ ausgemacht haben.

Liste des Plastikmülls der letzten Tage:

  • ca. 20 Blätter Fusselrolle
  • 1 Tüte Natron (von innen beschichtet, mit was genau weiß ich nicht, E-Mail wurde noch nicht beantwortet)
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Packung von Backofenpommes (hatten wir noch)
  • 1 Packung von Toilettenpapier
  • ein paar Plastikaufkleber von Obst/Gemüse

Yesterday was the last day of my plastic free experiment. So it´s time for a resume. In the last 10 days I learnt something about myself, consumption and trash. Sometimes it´s easy to give it up, sometimes it´s really elaborate and expensive.

Now I have my own diy toothpaste (recipe follows), I buy our yoghurt, milk and cream in deposit bottles. Our vegetables and fruits at the market, the greengrocer or at the discounter without plastic packages. Our jam and spread in glass and our pasta, rice, other dry stock and sweets at an unpacked store. So you can reduce your plastic trash for food en mase.

For bathroom I also want to give a summary how to reduce plastic trash there. I think I will post it in the next days.

One point has been very difficult for us. It was cream cheese, normally we use it daily. I really done my best to found a plastic free one but it´s not possible here. So I tried the last week two different recipes (these and these one´s). The first one has a really good consistence but it tastes more like yoghurt and not like cream cheese, the second one had a consistence mixed of cream cheese and cottage cheese in my opinion, so it´s not so easy to spread it on your bread, but the taste is more like cream cheese then the other recipe. So I am still searching for a perfect, plastic free alternative. Is there someone with a good idea?

Besides I would be very thankful for a good alternative to our lint remover.

List of our plastic trash we produced during the last few days:

  • ca. 20 papers of the lint remover
  • 1 bag of baking soda
  • 1 package of dried yeast
  • 1 package of oven chips (we had)
  • 1 package of toilet paper
  • a few sticker of vegetables/fruits

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Tag 3 – Plastik im Alltag reduzieren ~ day 3 – how to reduce plastic in everyday life

In den letzten Tagen habe ich ein paar Tipps gesammelt, die es einfach machen, schnell große Mengen an Plastik einzusparen.

Hier sind sie:

benutze keine…

  • …Coffee to go Becher aus „Papier“, sie sind von innen mit Plastikfolie beschichtet und haben zusätzlich einen Plastikdeckel, investiere lieber in einen wiederbefüllbare Becher
  • …Plastiktüten!!! Stattdessen kann du welche aus Papier, Baumwolle, Leinen, etc. benutzen (siehe hier), sag deinem Gemüsehändler das du keine Tüte brauchst, sonst landen die Gurke und die drei Karotten sofort in einer..

kaufe…

  • …soviel wie möglich ohne Verpackung (Gemüse & Obst beim Gemüsehändler oder auf dem Wochenmarkt)
  • … Joghurt, Milch, Quark und Sahne in Pfandflaschen
  • … Konserven im Glas anstatt in Blech, da diese oft von innen mit Plastik beschichtet sind und man es erst sieht, wenn es schon zu spät ist
  • …Marmelade, Schokocreme und Honig im Glas anstatt im Plastikbehälter
  • …Second Hand, egal ob Kleidung oder Möbel. Es spart Geld, Verpackung und Ressourcen
  • …Getränke wie Säfte, Limo und Mineralwasser in der Glasflasche, am besten Regional
  • …eine wiederbefüllbare Trinkflasche oder upcycle eine gebrauchte Flasche aus Glas oder Edelstahl
  • …lieber einmal im Monat eine richtig leckeren Smoothie in der Glasflasche als jede Woche einen in Plastikverpackung  vom Discounter. Das macht preislich kaum einen Unterschied, schmeckt nach besserem Gewissen und man hat eine tolle Flasche zum upcyclen (ich benutze sie z.B. als Trinkflasche für die Uni oder zum lagern von Vorräten, Öl, als Zuckerstreuer, …)
  • … wenn möglich deinen Trockenvorrat (Reis, Müsli, Nudeln,..) in einem Unverpacktladen, in größeren Mengen, wenn es keinen in deiner Nähe gibt achte beim Kauf auf eine Papierverpackung (z.B. Nudeln von Barilla, Reis gibt es auch manchmal in einer Pappschachtel (Achtung, nicht die mit Kochbeutel!!) oder im Reissack)
  • …Taschentücher in der Box (wir benutzen diese hier), wenn Wattestäbchen, dann welche mit Papier oder Bambusschaft (z.B. diese) oder Wattepads aus Baumwolle in kompostierbarer Folie (z.B. diese hier)

schaue…

  • …auf die Waschetiketten beim Klamottenkauf, sehr viel Kleidung enthält neben Baumwolle auch Plastik (z.B. in Form von Polyester, Polyacryl, etc…),  verzichte aus diese
  • …achte beim Neukauf von Möbeln auf plastikfreie (ohne Plastikfolie, Acryllack, Melamin, ABS-Kunststoffe  und andere), kaufe lieber Möbel aus Holz geölt oder lasiert und am Besten auch noch gebraucht

mache dein..

  • .. eines Brot (siehe hier) oder kaufe es zumindest beim Bäcker in einer Papiertüte, nicht beim Discounter in der Papiertüte mit Plastikfenster

In the last few days I collect tips, how to easy and  quickly reduce big amounts plastic in your household

Here they are:

don´t use..

  • ..coffee to go mugs out of „paper“,  they are coated with plastic in the inside and in addition they have a plastic lid
  • ..plastic bags!!!!! Instead of that you can use those out of paper, cotton, linen, etc.. (look here), say your greengrocer you don´t need a plastic bag
  • when you really have to buy something in plastic, then buy bulk packs

buy..

  • ..as much as possible without packaging (e.g. vegetables and fruits at the greengrocer or weekly market)
  • ..yoghurt, milk, cream and curd in deposit bottles
  • ..food in glass instead of a tin, because they are very often coated with plastic in the inside and you can´t see it before opening
  • ..jam, hazelnut cacao spread/ chocolate spread and honey in glass instead of plastic
  • ..second hand, no matter if clothing, furniture or something else. It saves packaging, money and ressources
  • ..drinks like juices or mineral water in glass bottles, prefer regional ones
  • ..a reusable bottle out of glass or stainless steel for take away
  • ..better one time in month a grand smoothie in a glass bootles instead of every week a small smoothie in plastic, taste like a good conscience and it´s not a big different in price, additionally you have a pretty glas bottle for your upcycling ideas (e.g. I use it as drinking bottle for university, for oil or as sugar dispenser)
  • ..your dry stock in an unpacked shop (e.g. rice, cereal, pasta or flour) if possible, otherwise mind on packaging out of cardboard
  • ..hankerchiefs in paper box, if you use cotton swabs, then with paper or bamboo shaft and cotton rounds in compoastable foil

look..

  • ..at the wash care label, there stands the mixture of material, very often there is besides cotton also plastic in it (in the form of polyester, polyacryl, etc….)
  • ..at initial purchase of furniture for plastic free ones (without plastic foil, ABS plastic, polypropylene plastic, acrylic paint and others) -> prefer wooden furniture with oil or stain

make your..

  • .. own bread (look here) or buy it at the baker in a paper bag, not at the discounter in a paper bag with viewing window out of plastic